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Die wirklichkeitsnahe Darstellung menschlicher Gesichter zählt zu den großen Leistungen der antiken Bildhauerkunst. Schon bei Griechen und Römern erlebte die Porträtkunst eine große Blüte und fand zugleich bereits eine vollendete Form. Der Band beleuchtet reich bebildert ihre Entstehung und gut 1000 Jahre währende Geschichte.

Homer, Sokrates, Alexander der Große, Augustus, Cicero – jede dieser Gestalten ist uns vertraut, ihre Taten, Werke und Schriften zeichnen ein Bild ihrer Persönlichkeit. Noch mehr vermag die Porträtplastik: Über eine Darstellung der Gesichtszüge hinaus lässt sie erahnen, welches Bild sich die Menschen der Antike von dem Dargestellten machten oder welches Image er selbst anstrebte. Der Band spannt einen Bogen von der frühklassischen Zeit, als griechische Künstler die individualisierte Darstellung etwa von Staatsmännern, Dichtern, Lebenden und Verstorbenen wagten, über die römische Zeit mit ihrer Bildnistradition des Ahnenkults bis hin zu den oft vergeistigt wirkendenden Bildnissen der Spätantike.
Künstler*innen
Herausgegeben von
Florian Knauß (Hrsg.)
Beiträge von
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