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Die Freundschaft zwischen Jean Cocteau und Pablo Picasso gehört zu den Gründungsmythen der Kunst des 20. Jahrhunderts. 100 Jahre nach ihren Anfängen widmet sich das Museum Pablo Picasso in Münster dieser kaum einen Bereich der Kunst unberührt lassenden Welt des kreativen Miteinanders in den Ateliers, Cafés und auf den Bühnen des Montparnasse.

Vielbegabt und einander herausfordernd: Mit Picasso und Cocteau trafen sich zwei durch und durch komplementäre Künstlernaturen, der eine von unbändiger bildnerischer Energie, poetisch reflektierend der andere. Es sind diese beiden Künstler, die mit ihrem Sinn für das Magische im Realen den Gegenpol zu den Surrealisten bildeten. In Dichtung, Tanz, Bühne, Bild, Zeichnung, Grafik, Keramik, Plastik, Film, Buchgestaltung und oft in gemeinsamen Projekten lebten sie ihr gestaltendes Weltverständnis aus. Der Katalog nimmt anschaulich und repräsentativ diese Themenvielfalt auf und öffnet dafür die Schätze einer exquisiten Privatsammlung.
Künstler*innen
Herausgegeben von
Markus Müller (Hrsg.) | P. Caizergues (Beiträge) | Alexander Gaude (Beiträge) | I. Kontaxopoulos (Beiträge) | L. Madeline (Beiträge) | Markus Müller (Beiträge)
Beiträge von
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