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Um 1500 tritt Lucas Cranach d. Ä. aus dem künstlerischen Nichts, und zwar in Wien. Der Band widmet sich ausführlich dieser ersten bekannten Schaffensperiode des Malers und stellt sämtliche in ihr entstandenen Werke vor, deren expressiver Stil sich markant von dem der höfisch-eleganten Arbeiten seiner Zeit in Wittenberg unterscheidet.

Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553) schuf seine frühesten bekannten Werke um 1500 in Wien, kurz bevor er seine Karriere als Hofmaler der sächsischen Kurfürsten in Wittenberg antrat. Diese fulminanten Gemälde, Zeichnungen und Holzschnitte belegen dabei nicht nur die engen Verbindungen, die der knapp Dreißigjährige zu den Humanistenkreisen um Konrad Celtis und Johannes Cuspinian besaß, sondern weisen ihn auch als einen Wegbereiter der sogenannten Donauschule aus.
Künstler*innen
Lucas Cranach, Konrad Celtis, Johannes Cuspinian
Herausgegeben von
Guido Messling (Hrsg.)|Kerstin Richter (Hrsg.)
Beiträge von
Beiträge von K. Baumhoff, B. Blauensteiner, A. Fingernagel, S. Heiser, G. Messling, K. Richter
Produktsicherheit
Hirmer Verlag GmbH, Bayerstr. 57-59, 80335 München, mail@hirmerverlag.de, Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich.

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