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Zum 50. Todestag wird eine zentrale Werkphase Fritz Winters neu erzählt. Das Buch widmet sich seiner Serie Triebkräfte der Erde aus dem Jahr 1944, einer künstlerischen Feier elementarer Naturkräfte und -gesetzmäßigkeiten von geradezu magischer Anziehungskraft. In der Zusammenschau mit den Kriegszeichnungen des Künstlers erweisen sich die Triebkräfte als kraftvolle Ausdrucksformen des »Zeitschicksals«, die unter die Haut gehen. Am Beispiel eines individuellen Künstlerschicksals spürt der Band der spannenden Frage nach, wie Zeitzeugenschaft und künstlerisch-avantgardistisches Streben nach Abstraktion in Zeiten von Diktatur und Krieg zusammengehen. Die Triebkräfte der Erde sind diesbezüglich ein Schlüsselwerk, in dem sich die abstrakten kosmischen Bilder und expressiv-surrealen Landschaften der 1930er-Jahre ebenso niederschlagen wie die zahllosen Kriegszeichnungen, die Winter während seines Einsatzes an der Ostfront schuf.
Pinakothek der Moderne, München 9.10.2026–21.2.2027
Künstler*innen
Fritz Winter
Herausgegeben von
Bayerische Staatsgemäldesammlung (Hrsg.)|Fritz-Winter-Stiftung (Hrsg.)
Beiträge von
D. Hildebrandt, D. Höhne, G. Lohberg, C. Ossowski, E. v. Redecker, A. Rühl (Beiträge)
Produktsicherheit
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