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"Die Stadt ohne" diskutiert die Dynamiken, die von der Polarisierung der Gesellschaft zum Ausschluss einzelner Gruppen führen. Der Titel nimmt Bezug auf den satirischen Roman "Die Stadt ohne Juden" von 1922 über die Vertreibung der Juden aus Wien. Die Beiträge reflektieren die Vergangenheit und setzen sie in Bezug zu aktuellen Entwicklungen.

1922 entwarf Hugo Bettauer in seinem satirischen Roman Die Stadt ohne Juden das Szenario einer vollständigen Vertreibung der Juden aus Wien. Das Buch und dessen Verfilmung von 1924 sind Zeugnisse einer frühen kritischen Beschäftigung mit dem zeitgenössischen Antisemitismus. Ausgehend davon zeigt Die Stadt ohne anhand historischer und aktueller Beispiele, wie eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft zum Ausschluss einzelner Gruppen führen kann. Der Katalog erscheint zur gleichnamigen Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums München und des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben, ergänzt durch historische Essays und Reflexionen über die Gegenwart.
Künstler*innen
Hugo Bettauer, Roman Die Stadt
Herausgegeben von
Andreas Brunner (Hrsg.)|Barbara Staudinger (Hrsg.)|Hannes Sulzenbacher (Hrsg.)|Mirjam Zadoff (Hrsg.)
Beiträge von
Beiträge von B. Bannasch, L. Auslander, S. Brantl, M. Brenner, A. Brunner, B. Dogramaci, C. Hegemann, A. Heusler, N. Ismail, U. Jensen, A. Loacker, G. Milchram, B. Purin, J. Rabinowich, D. Rabinovici, F. Reuter, S. Schüler-Springorum, T. Schultz, B. Staudinger, M. Strnad, D. Süß, H. Sulzenbacher, N. Sznaider, M. Zadoff, S. Zekri
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