Eran Shakine
John and Yoko, NYC, 2011
120,00 €
[D] | 123.40 € [A]
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Sprache: gerSeiten, ,
ISBN: 978-3-7774-4841-1
Der aus Israel stammende Künstler Eran Shakine arbeitet in unterschiedlichen Medien: Malerei, Zeichnung, Skulptur und Installation im öffentlichen Raum. Von kleineren Arbeiten reichen seine Werke bis zu großformatigen Gemälden auf Leinwand. Das Besondere an seiner Kunst ist dabei die oftmals außergewöhnliche und mutige Wahl des Sujets. So zum Beispiel die Serie John and Yoko (John Lennon und Yoko Ono) dieser SammlerEdition.
Frei von jeglichem Zynismus mündet die subtile Ehrung des berühmten Rock ‘n’ Roll-Paares lediglich in der Darstellung eines gewöhnlichen Liebespaares. Abgesehen von den Umrissen von Johns Gitarre sind keine offenkundigen Hinweise auf den Starkult zu erkennen. Vordergründig ist es die Einfachheit des verbildlichten Zusammenlebens die den Betrachter berührt. Shakine visualisiert Situationen, wie sie hätten sein können – ohne den gesellschaftlichen Druck, der auf das private Leben von John und Yoko wirkte. Er schafft mit seiner Kunst, dieser Ballad of John and Yoko, eine private und heile Atmosphäre und schützt die Protagonisten gleichsam vor der bedrohlichen Welt. Alle Zeichnungen sind vor die Hochzeit des Paares im Jahre 1969 datiert. Erst nach der Trauung versuchten John und Yoko, die eigene Präsenz in der Öffentlichkeit für die Propaganda ihrer Friedenskampagne zu nutzen. Mit der Wahl des Datums verweist Shakine auf die Zeit vor der Entscheidung, sich vollends der Öffentlichkeit zu versprechen. Trotzdem ähneln die Szenen bereits den späteren, ikonischen Bildern, und es wird ersichtlich, dass das öffentliche Leben eines Künstlers untrennbar mit seiner Privatsphäre verbunden ist.
Frei von jeglichem Zynismus mündet die subtile Ehrung des berühmten Rock ‘n’ Roll-Paares lediglich in der Darstellung eines gewöhnlichen Liebespaares. Abgesehen von den Umrissen von Johns Gitarre sind keine offenkundigen Hinweise auf den Starkult zu erkennen. Vordergründig ist es die Einfachheit des verbildlichten Zusammenlebens die den Betrachter berührt. Shakine visualisiert Situationen, wie sie hätten sein können – ohne den gesellschaftlichen Druck, der auf das private Leben von John und Yoko wirkte. Er schafft mit seiner Kunst, dieser Ballad of John and Yoko, eine private und heile Atmosphäre und schützt die Protagonisten gleichsam vor der bedrohlichen Welt. Alle Zeichnungen sind vor die Hochzeit des Paares im Jahre 1969 datiert. Erst nach der Trauung versuchten John und Yoko, die eigene Präsenz in der Öffentlichkeit für die Propaganda ihrer Friedenskampagne zu nutzen. Mit der Wahl des Datums verweist Shakine auf die Zeit vor der Entscheidung, sich vollends der Öffentlichkeit zu versprechen. Trotzdem ähneln die Szenen bereits den späteren, ikonischen Bildern, und es wird ersichtlich, dass das öffentliche Leben eines Künstlers untrennbar mit seiner Privatsphäre verbunden ist.
Künstler*innen
Carl Appel
Herausgegeben von
Beiträge von
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