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Die Werke des Schweizer Malers Ferdinand Hodler (1853–1918) zeugen von seiner großen Begeisterung für Blumen. Sein kreativer Umgang mit den vielfältigen Formen und Bedeutungen des Floralen steht am Beginn einer neuen Bildsprache, die den Künstler zu einem der bedeutendsten Vertreter der klassischen Moderne werden ließ.

Aus der Kombination von Blumen und Figuren generierte Hodler immer wieder neue Bildfindungen. Die grundlegenden Eigenschaften des Floralen – Symbol für den Lebenszyklus sowie ornamentale Linienführung und expressive Farbigkeit – bestimmte nicht nur die Kunsttheorie des Malers, sondern ebneten ihm auch den Weg, um seine Gemälde an die Schwelle der Abstraktion zu führen. Der Vergleich mit Cuno Amiet, Vincent van Gogh, Gustav Klimt und anderen Künstlern der Moderne bietet erhellende Einsichten in Hodlers Nutzung des floralen Formenrepertoires.
Künstler*innen
Ferdinand Hodler, Gustav Klimt
Herausgegeben von
Diana Blome
Beiträge von
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