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Drei außergewöhnliche Fotografinnen in einem Band: Während der 1920er- und 1930er-Jahre kamen Gisèle Freund, Rogi André und Madame d’Ora nach Paris. Rasch fanden sie Zugang zur vibrierenden Kunst- und Intellektuellenszene der Stadt. Ihre Reportagen erschienen in zahlreichen Magazinen, ihre Modeaufnahmen waren hochbegehrt, ihre Porträts von Künstlerinnen und Künstlern der Zeit wurden weltberühmt. Der reich bebilderte Band schildert den selbstbewussten Aufbruch dreier Fotografinnen mit jüdischer Herkunftsgeschichte im Paris der Avantgarde. Er erzählt von weiblicher Emanzipation und künstlerischem Ehrgeiz, von Eleganz und Leidenschaft, von Verfolgung und drohender Deportation, von großem Mut und sozialkritischem Engagement. Wie die Fotografinnen auf die Erschütterungen des Zweiten Weltkriegs reagierten, demonstrieren ihre Aufnahmen: Sie zeigen außergewöhnliche Strategien des Überlebens, Weiterlebens und Weiterarbeitens.
LVR-Landesmuseum Bonn 1.10.2026–24.1.2027
Künstler*innen
Herausgegeben von
Kerstin Stremmel (Hrsg.) (ISNI: 000000012125442X)|Thorsten Valk (Hrsg.) (ISNI: 000000036965470X)|Anna Zens (Hrsg.) (ISNI: 0000000515967772)
Beiträge von
A. Zens (Beiträge)
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