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Friedl Dicker-Brandeis (1898–1944) zählt zu den bedeutendsten Schülerinnen des Weimarer Bauhauses. Das künstlerische Multitalent spezialisierte sich zunächst auf textile und grafische Gestaltung, später arbeitete sie als Designerin und Innenarchitektin. Ihre Gemälde spiegeln die tiefgehende Auseinandersetzung mit der klassischen Avantgarde wider. Detailliert zeichnet der Band das vielseitige kreative Schaffen einer politisch verfolgten Künstlerin nach.

Friedl Dicker-Brandeis, geboren als Jüdin in Wien, war Malerin, Kunstpädagogin und kommunistisch aktive Plakatkünstlerin. Der reich bebilderte Band verortet ihr Werk in der Klassischen Moderne und zeigt, wie vielseitig die unter dem nationalsozialistischen Regime verfolgte Künstlerin arbeitete. Bis zu ihrer Ermordung im Ghetto Theresienstadt setzte sie sich unermüdlich dafür ein, Kinder zum Zeichnen zu animieren. Die einzelnen Textbeiträge beschreiben die besonderen Charakteristika ihrer künstlerischen Arbeit sowie der von ihr begründeten Kunsttherapie.
Künstler*innen
Friedl Dicker-Brandeis
Herausgegeben von
Brigitte Reutner-Doneus (Hrsg.)
Beiträge von
Beiträge von Katharina Hövelmann, Joanna Kordjak, Julia Harasimovicz, Beate Luger-Goyer, Rosel Postuvanschitz, Elena Makarova, Cosima Rainer, Stefanie Kitzberger, Brigitte Reutner-Doneus, Angelika Romauch, Hemma Schmutz, Hanna Wróblewska-Straus, Georg Schrom
Produktsicherheit
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