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Im 18. Jahrhundert hält die Natur als höfisches Arkadien Einzug in die Kunst. Berühmte Künstler wie die Maler Antoine Watteau, Nicolas Lancret, François Boucher und Jean-Honoré Fragonard oder die Bildhauer Etienne-Maurice Falconet und Jean-Baptiste Pigalle fangen neue Liebesideale in sinnesfrohen Werken ein.

Vom 17. zum 18. Jahrhundert unterlagen das Verständnis und die Bedeutung der Liebe einem grundlegenden Wandel, der sich mit aller Macht auch in der Kunst Bahn brach. Die Liebe als Emotion des Individuums wurde zum Sinn des Lebens erhoben. Standardisierte Gefühlsdarstellungen wichen neuen Liebesmodellen, deren Verführungskraft die Zeitgenossen in ihren Bann zog. Der opulente Band präsentiert exquisite Gemälde, Skulpturen, Porzellanfiguren und Grafiken ebenso wie Tapisserien, Spiegel und Möbel, die alle um die Wiedergabe von Liebesbeziehungen sowie künstlerische Vorstellungen von Natürlichkeit kreisen und sich beim Adel wie bei Bürgern großer Beliebtheit erfreuten.
Künstler*innen
Herausgegeben von
Maraike Bückling (Hrsg.)
Beiträge von
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