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Im 19. Jahrhundert war der jährliche »Salon de Paris« die bedeutendste Ausstellung des internationalen Kunstbetriebs und das gesellschaftliches Ereignis par excellence. Eine dem klassischen Schönheitsideal verpflichtete Jury bestimmte, welche Künstler teilnehmen durften: Ihre Werke sollten das Gute und Wahre in der Schönheit der Form zum Ausdruck bringen.

Die Historienmalerei bedurfte dringend einer neuen Ausrichtung. Der Band nimmt die überraschenden und vielfältigen künstlerischen Strategien in den Blick, mit denen die Maler die Erneuerung der Gattung in Angriff nahmen. Anhand von ca. 150 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Objekten aus dem Musée d’Orsay, die größtenteils noch nie in Deutschland zu sehen waren, präsentieren Ausstellung und Katalog die faszinierenden Werke der damals berühmtesten und einflussreichsten Künstler des Salons, die mit großem Facettenreichtum die Spannung zwischen antiker Tradition und modernem Leben einfingen.
Künstler*innen
Herausgegeben von
Laurence des Cars (Hrsg.) | Roger Diederen (Hrsg.)
Beiträge von
Beiträge von Paul Perrin, Nerina Santorius, Alice Thomine, Pierre Vaisse
Produktsicherheit
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