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Die hier vorgestellte private Sammlung von 80 Inrō, Ojime und Netsuke wurde dem Museum für Lackkunst 2017 geschenkt. In ihrer reichen Auswahl geben sie Pflanzen und Tiere mit symbolischer Bedeutung, literarische Sujets, historische Szenen und berühmte landschaftliche Szenerien wider – und bilden damit gleichsam Japan im Kleinen ab.



Ein Inrō, zu Deutsch »Siegelbehältnis«, ist ein kleines, flaches Stapelkästchen, das der mit dem Kimono gewandete japanische Mann an einem um die Hüfte geschlungenen Seidengürtel trug. Im späten 16. Jahrhundert erfand man dieses Kleinod, auf dessen Fertigung sich bald zahlreiche Werkstätten spezialisierten. Die Schenkung einer privaten Sammlerin an das Museum für Lackkunst umfasst 80 Inrō unterschiedlichster Ziertechniken und zeigt eine große Bandbreite an Motiven, die kunstvoll gestaltet sind. Der bedeutende Neuzugang von erstaunlicher Qualität und Vielfalt wurde wissensreich von Heinz und Else Kress in diesem Bestandskatalog aufgearbeitet.

Künstler*innen
Else Kress
Herausgegeben von
Heinz Kress (Hrsg.) | Else Kress (Hrsg.)
Beiträge von
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