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Marc Chagall (1887–1985) war eine Doppelbegabung. Der Ruhm des Malers überstrahlt jedoch vollständig die dichterische Begabung des Künstlers, der mit Worten malte und in seiner Malerei geflügelten Worten bildnerisch Gestalt verlieh. Das Buch geht diesen schöpferischen Paarungen im Werk Chagalls nach. So entsteht ein neues und komplexeres Bild eines vermeintlich allseits bekannten Künstlergenies.

Geht es um die Kunst Marc Chagalls, so mangelt es nicht an Superlativen. Oftmals ist der Künstler als ”größter Malerpoet“ in der Kunst des 20. Jahrhunderts beschrieben worden. Verflechtungen zwischen Kunst und Literatur sind in seinem Werk besonders vielschichtig und fruchtbar. Zeitlebens malt Chagall in Formulierungen und er nutzt wiederum die Bildlichkeit der Sprache in seiner Kunst. Insbesondere seine jiddische Muttersprache hat große inspiratorische Kraft für sein Schaffen. Die opulent bebilderte Publikation illustriert dies anhand von über 120 Gemälden, Zeichnungen und Grafiken.
Künstler*innen
Marc Chagall
Herausgegeben von
Markus Müller (Hrsg.)
Beiträge von
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