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Joan Miró gehört zu den beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine leuchtend bunten Bildhieroglyphen sind seit Generationen das populärste Erbe des Surrealismus. Das Katalogbuch zeigt nun in einer Werkübersicht, wie sich der Künstler von der avantgardistischen Literatur seiner Zeit inspirieren ließ.

Miró (1893–1983) war nicht nur ein unermüdlicher Erfinder fantastischer Bilderwelten, sondern auch ein in den Avantgarden von Spanien und Paris verwurzelter Intellektueller. Apollinaire, Artaud, Breton und Éluard gehörten genauso zu seinem Freundeskreis wie Hemingway und Henry Miller. Im Zentrum seiner Bilderwelt, zu denen er durch die Literatur fand, steht die Serie seiner »Peintre-Poème«-Gemälde, doch finden sich literarische Reflexe im gesamten OEuvre und sind im Wechselspiel seiner Künstlerbücher unmittelbar zu sehen. Der Katalog, der neue Fragen an Mirós Werk stellt, präsentiert neben einer vorzüglichen Werkauswahl wissenschaftliche Analysen, die Kontext und Hintergründe erschließen.
Künstler*innen
Henry Miller
Herausgegeben von
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Hrsg.)
Beiträge von
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