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Das neue Kunstmuseum in Halle beeindruckt durch seine spektakuläre Architektur, bei der sich die kubistisch ausgeformte Dachlandschaft mit dem gotischen Mauerwerk der Moritzburg verbindet. In einem fotografischen Rundgang veranschaulicht der Band die gelungene Verschmelzung von Moderne und Mittelalter.

Die Stiftung Moritzburg gehört mit ihren reichen Beständen zu den führenden Museen in Sachsen-Anhalt. Bereits seit hundert Jahren als Museum genutzt, ersteht die Moritzburg in Halle mit dem neuen Kunstmuseum noch einmal neu. Beim Ausbau des Nord- und Westflügels – im Dreißigjährigen Krieg zerstört und seither nur noch als Ruine vorhanden – waren moderne Ausstellungsflächen in einen historischen Rahmen zu integrieren.
Der Einbau des spanischen Architekturbüros Nieto Sobejano in die Hülle des spätgotischen Feldsteinmauerwerks bedeutet das kühne Durchgreifen von Licht und Formenstrenge in das Pittoreske einer Ruine. Der in die Dachkonstruktion eingehängte Ausstellungsraum, die Galerie, eine Empore und ein Innenhof entmaterialisieren sich in Oberlichtvarianten zu jener kristallinen Klarheit, die in diesem Architekturführer detailliert nachvollzogen werden kann.
Der Band dokumentiert eine der inspiriertesten Ideen für einen Museumsneubau der letzten Jahrzehnte. Nach einem einführenden Kapitel zur Geschichte der Moritzburg veranschaulicht der Architekturführer den Ausbau des Nord- und Westflügels anhand von über 70 Abbildungen. Im Anschluss erläutert der Architekt Enrique Sobejano in einem Interview mit dem Autor die Genese des Entwurfs; der Anhang gibt Auskunft über das Büro Nieto Sobejano und liefert Daten und Fakten zum Neubau.
Künstler*innen
Herausgegeben von
Jürgen Tietz | Katja Schneider (Hrsg.)
Beiträge von
Produktsicherheit
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