Otto Dix
in Chemnitz
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Sprache: gerSeiten, ,
ISBN: 978-3-7774-4921-0
Otto Dix (1891-1969) zählt zu den bedeutendsten Malern und Grafikern des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 120. Geburtstages wird nun ein neues Kapitel in Leben und Werk des berühmten Künstlers der Neuen Sachlichkeit aufgeschlagen: Otto Dix in Chemnitz und die Beziehung zu seinen dortigen Sammlern in der Zeit von 1933 und 1945.
Dix in Gera und Dresden kennt man, Dix als Maler der Neuen Sachlichkeit auch. Sein Werk ist aus der Zeit seiner inneren Emigration und seine Beziehungen zu Chemnitz sind dagegen wenig bekannt und werden nun erstmals umfassend vorgestellt. Als der Künstler 1933 von den Nationalsozialisten seiner Proffessur an der Dresdner Kunstakademie enthoben wurde, suchten der Chemnitzer Unternehmer Fritz Niescher und der Kinderarzt Dr. Otto Köhler den Kontakt zu dem Maler. Es entstanden lebenslange Freundschaften. Während Dix im Haus des Kinderarztes häufiger Gast war und dort vorübergehend sein Atelier einrichtete, war die Beziehung zu dem Ehepaar Niescher vor allem von der Kunst geprägt. Fritz und Ilse Niescher trugen die wohl umfangreichste Sammlung von Silberstiftszeichnungen des Künstlers zusammen, erwarben Gemälde und ließen 1938 einen Pavillon auf ihrem Grundstück von Otto Dix mit dem Wandgemälde »Orpheus und die Tiere« ausmalen. Thomas Bauer-Friedrich, Kurator der Kunstsammlung Chemnitz-Museum Gunzenhauser, hat diesen bislang unerforschten Themenkomplex in einem materialreichen Band aufgearbeitet und dokumentiert das Thema in ausführlich recherchierten Texten und mit zahlreichen, zum Teil erstmals publizierten Werkabbildungen.
Dix in Gera und Dresden kennt man, Dix als Maler der Neuen Sachlichkeit auch. Sein Werk ist aus der Zeit seiner inneren Emigration und seine Beziehungen zu Chemnitz sind dagegen wenig bekannt und werden nun erstmals umfassend vorgestellt. Als der Künstler 1933 von den Nationalsozialisten seiner Proffessur an der Dresdner Kunstakademie enthoben wurde, suchten der Chemnitzer Unternehmer Fritz Niescher und der Kinderarzt Dr. Otto Köhler den Kontakt zu dem Maler. Es entstanden lebenslange Freundschaften. Während Dix im Haus des Kinderarztes häufiger Gast war und dort vorübergehend sein Atelier einrichtete, war die Beziehung zu dem Ehepaar Niescher vor allem von der Kunst geprägt. Fritz und Ilse Niescher trugen die wohl umfangreichste Sammlung von Silberstiftszeichnungen des Künstlers zusammen, erwarben Gemälde und ließen 1938 einen Pavillon auf ihrem Grundstück von Otto Dix mit dem Wandgemälde »Orpheus und die Tiere« ausmalen. Thomas Bauer-Friedrich, Kurator der Kunstsammlung Chemnitz-Museum Gunzenhauser, hat diesen bislang unerforschten Themenkomplex in einem materialreichen Band aufgearbeitet und dokumentiert das Thema in ausführlich recherchierten Texten und mit zahlreichen, zum Teil erstmals publizierten Werkabbildungen.
Künstler*innen
Otto Dix, Otto Köhler, Ilse Niescher, Thomas Bauer-Friedrich
Herausgegeben von
Thomas Bauer-Friedrich | Ingrid Mössinger (Hrsg.)
Beiträge von
Produktsicherheit
Hirmer Verlag GmbH, Bayerstr. 57-59, 80335 München, mail@hirmerverlag.de,
Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich.
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