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Die unverwechselbare Mode-Kunst von Stephan Hann entsteht aus alltäglichen Materialien wie Telefonbuchseiten, Tetra-Pak-Kartons oder Plastiktüten. Durch die Hand des Künstlers verwandeln sich die Materialien in Kleider, die unmittelbar faszinieren. Zugleich regen seine poetischen Kreationen aber zum Nachdenken an.

Ein Abendkleid aus Blisterpackungen, Flügel aus zerschnittenem Altpapier, ein Rock aus Zelluloidfilmen: Stephan Hanns eindrucksvolle Modeschöpfungen bestehen lediglich aus dem, was wir für gewöhnlich gar nicht beachten oder sogar wegwerfen. Hann hebt so den einzigartigen Wert eines jeden Dings hervor – wertlos scheinende Materialien wandelt er in einprägsame Kunst. Durch die Verarbeitung der Stoffe erweckt er zugleich den Erinnerungswert dieser und macht seine Objekte zu eindringlichen Botschaftern unseres kulturellen Gedächtnisses.
Künstler*innen
Stephan Hann, Stephan Hanns
Herausgegeben von
Karl Borromäus Murr (Hrsg.)
Beiträge von
Produktsicherheit
Hirmer Verlag GmbH, Bayerstr. 57-59, 80335 München, mail@hirmerverlag.de, Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich.

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