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Die Theorie der Teilchenphysik besagt, dass alle Materie aus winzigen strings von Energie zusammengesetzt ist. Die moderne Künstlerin Rita Adolff-Wollfarth erfasst die Vibration, Schwingung und Verdichtung der Materie und verwandelt sie in ihre Bilder. So entstehen Werke in vertrauter Nähe zu der Welt der Nanosekunden, der Axions, der Kadrons und Hadrons.

In ihrem Zyklus Nanokubismus, der auf ihrer eigenen Namensgebung basiert, verabschiedet sich die Künstlerin gänzlich von der uns durch direkte Anschauung zugänglichen Welt und zeigt das Unsichtbare, Unerreichbare. Mittel ist nicht konfuse dekorative Abstraktion. Die wesentliche Perspektive ist der Sinngehalt dieser Gemälde. Sie wollen den innersten Zusammenhang unseres Weltgeschehens bewusst machen – noch mehr, die Malerin will ins physikalische nicht mehr Darstellbare vorstoßen, den Paradigma-Wechsel, mit neuen Vorbildern die Gleichzeitigkeit in der Physik und die Durchsichtigkeit der Körper in ihren Kubismen zu vereinen; in den Bereichen jenseits der messbaren Quanten, aber auch in den seelisch-geistigen Bezirken, die in der Physik nicht vorkommen und deren beunruhigende Existenz dort nicht existiert. In ihren Bildern führt sie Wissenschaft und Geist zusammen. Sie will die Brücke sichtbar machen – vorhanden seit Beginn der Welt.
Künstler*innen
Rita Adolff-Wollfarth
Herausgegeben von
Beiträge von
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