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Im 18. Jahrhundert erlebte ein jahrtausendealtes Metier seine wahrhaft glänzende Wiederauferstehung: Die Lackkunst mit ihrem aus dem Orient herüberwehenden Flair von Luxus und Erlesenheit wurde bei Bürgertum und Adel zum Erkennungszeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs. Eine ganz besonders bunte Blüte unter den Kunstwerkstätten war die "Stobwassersche Lackkierwaren-Manufaktur."

1763 gegründet war die "Stobwassersche Lackkierwaren-Manufaktur" Teil einer systematischen Gewerbeansiedlung im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Ihre aus Bernstein, Kopalharz und Pappmaché gefertigten Kostbarkeiten mit Miniatur-Gemälden galten als Inbegriff eines erschwinglichen Alltagsluxus, sie waren einzigartig. Das Buch präsentiert den Kosmos der Produktion aufwendig gefertigter Dosen und Etuis mit all ihren nur erdenklich vielfältigen Motiven als eine bis heute unverändert faszinierende Welt der Liebhaberstücke.
Künstler*innen
Herausgegeben von
Michael Munte (Hrsg.)
Beiträge von
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