Ursula
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Sprache: ger456 Seiten, 196 Tafeln, 587 Abbildungen in Farbe und 366 in Schwarz-Weiß, 31.5 x 24.5 cm,
ISBN: 978-3-7774-9230-8
Ursula, eine Außenseiterin im Kunstbetrieb, hat ein facettenreiches, immer wieder überraschendes Œuvre hinterlassen. Die farbenprächtige Dokumentation gibt einen Überblick über dieses vielschichtige, phantasievoll-magische Werk.
Ursula (Ursula Schultze-Bluhm, 1921–1999), deren kreative Potenz Jean Dubuffet bereits 1954 für sein legendäres Musée de l’art brut entdeckte, realisierte ihre rätselhaften Gestaltvorstellungen in raffiniert gebauten Bildern von zumeist üppiger oder morbider Farbigkeit. Ich zwinge meine Visionen der Realität auf – ich bin ganz artifiziell, charakterisierte die Künstlerin ihre Arbeiten, in denen sich Erinnerungen, Assoziationen und bizarre Phantasien häufig mit Mythologischem zu Schöpfungen paaren, die in der Kunstgeschichte ihren eigenständigen Platz behaupten. Im Spektrum zwischen ausgelassener Heiterkeit, Sinnlichkeit und Dämonie fügen sich teils prunkvoll-lebendige, teils eisig-erstarrte Gestaltwerdungen zu Bildern von stets gefährlich erscheinender Schönheit. Neben ihrer Malerei erwies sich die Künstlerin seit Ende der 50er Jahre mit ihren oft schreinartigen Objekten als Meisterin der Assemblage. Der Werkkatalog bietet eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Zeichnungen, Gemälde und Objekte Ursulas. Viele Facetten ihres Lebens und Wirkens werden durch umfangreiches Archivmaterial, Fotos und Schriften beleuchtet.
Ursula (Ursula Schultze-Bluhm, 1921–1999), deren kreative Potenz Jean Dubuffet bereits 1954 für sein legendäres Musée de l’art brut entdeckte, realisierte ihre rätselhaften Gestaltvorstellungen in raffiniert gebauten Bildern von zumeist üppiger oder morbider Farbigkeit. Ich zwinge meine Visionen der Realität auf – ich bin ganz artifiziell, charakterisierte die Künstlerin ihre Arbeiten, in denen sich Erinnerungen, Assoziationen und bizarre Phantasien häufig mit Mythologischem zu Schöpfungen paaren, die in der Kunstgeschichte ihren eigenständigen Platz behaupten. Im Spektrum zwischen ausgelassener Heiterkeit, Sinnlichkeit und Dämonie fügen sich teils prunkvoll-lebendige, teils eisig-erstarrte Gestaltwerdungen zu Bildern von stets gefährlich erscheinender Schönheit. Neben ihrer Malerei erwies sich die Künstlerin seit Ende der 50er Jahre mit ihren oft schreinartigen Objekten als Meisterin der Assemblage. Der Werkkatalog bietet eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Zeichnungen, Gemälde und Objekte Ursulas. Viele Facetten ihres Lebens und Wirkens werden durch umfangreiches Archivmaterial, Fotos und Schriften beleuchtet.
Künstler*innen
Herausgegeben von
Stephan Diederich (Hrsg.) | Evelyn Weiss (Hrsg.)
Beiträge von
Produktsicherheit
Hirmer Verlag GmbH, Bayerstr. 57-59, 80335 München, mail@hirmerverlag.de,
Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich.
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