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Uta Reinhardt malt stille Bilder. Ihre Motive sind Figuren, Tiere und Alltagsgegenstände. Oft erschließen sich die dargestellten Themen nicht auf den ersten Blick. Einige Kompositionen scheinen wie hinter einem zarten Schleier oder im Dunst verborgen. Andere Darstellungen wirken höchst rätselhaft. Mit tastendem Blick muss der Betrachter die Inhalte der Werke erkunden. In zarten Farben gehalten, begeistern die Bilder durch ihre Farbharmonien in Altrosa-, Lila-, Beige- und Grüntönen – ein Fest der Malerei!

Ein Themenschwerpunkt in ihrem Werk ist die Darstellung von Wild. Im Scheinwerferlicht, hinter der Leitplanke, sozusagen abrupt, begegnen wir dem freilebenden Tier. Uta Reinhardt reflektiert dieses Verhältnis einer Restnatur im menschengemachten Raum. Dabei sind eine Reihe Tierportraits entstanden, zumeist Rehbock und Reh im Anblick des Gegenübers. Durch das Siebdruckverfahren wird die Unmittelbarkeit von Zeichnung und Malerei zurückgedrängt. Der Siebdruck ermöglicht dem Betrachter eine andere Dimension: der Augenblick der Naturerfahrung in Distanz. Uta Reinhardt, 1966 in Bielefeld geboren, studierte bei Hermann Albert an der Akademie Braunschweig.
Künstler*innen
Uta Reinhardt, Hermann Albert
Herausgegeben von
Beiträge von
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