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Ein wegweisender Band, der von Lebensgeschichten jüdischer Sammler:innen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt und ihre Sammlungen rekonstruiert. Von Realismus und Impressionismus bis zu Neuer Sachlichkeit und Expressionismus – jüdische Sammler:innen nahmen eine zentrale Rolle bei der Etablierung, Förderung und Verteidigung moderner Kunst in Deutschland ein. Im Mittelpunkt stehen beispielhaft 13 Familien, Paare und Einzelpersonen mit ihrer Sammeltätigkeit und Lebensgeschichte, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Entrechtung, Verfolgung und Ermordung geprägt war. Mit Zeitdokumenten und Fotografien werden die Biografien von Hugo und Martha Nathan, der Familie Hirschland, Rosa Schapire und anderen wieder sichtbar. 100 ikonische Kunstwerke aus deren Sammlungen werden aus aller Welt zusammengetragen und ihre Wege durch die Jahrzehnte erzählt. Ein Band, der sich gegen das Vergessen und Verdrängen und für die aktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit einsetzt.
Bucerius Kunst Forum, Hamburg 11.9.2026–28.3.2027
Künstler*innen
Herausgegeben von
Kathrin Baumstark (Hrsg.) (ISNI: 0000000071560233)|Stefan Koldehoff (Hrsg.) (ISNI: 0000000382328132)
Beiträge von
W. Schöddert (Beiträge)
Produktsicherheit
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