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Mit dem Impressionismus entledigte sich die Malerei endgültig der Fesseln, in die sie mit der Etablierung der Akademien im 17. Jahrhundert geraten war. Diese in ihrer Konsequenz bis heute wirkkräftige Entwicklung nachzuzeichnen, hat sich der Katalog zu den Ausstellungen in Hamburg und Remagen zur Aufgabe gemacht.

Besonders in Frankreich war die 1648 von Charles LeBrun gegründete »Académie royale« eine nicht nur ästhetisch, sondern auch politisch mächtige Institution, aus deren internen Lagerkämpfen um den richtigen Weg verbindliche Normen für die Kunst hervorgingen. Selbst die Revolution vermochte die Grundfesten ihrer Herrschaft nicht zu sprengen. Es bedurfte einiger innovativer Künstlerpersönlichkeiten, um der Kunst ihre schöpferischen Freiräume zurückzuerobern. Mit hochkarätigen Werken aus der National Gallery of Ireland und der Sammlung Rau für Unicef veranschaulicht der Band diesen kulturgeschichtlichen Prozess.
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