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Die reich illustrierte Publikation erlaubt einen konzentrierten Einblick in das vielschichtige malerische Werk der Leipziger Künstler Werner Tübke (1929–2004) und Michael Triegel (* 1968). Die repräsentative Bildauswahl versammelt Hauptwerke beider Künstler aus allen Schaffensperioden und lässt diese im Dialog miteinander wirken.

Werner Tübke, einer der Gründerväter der Leipziger Schule, und Michael Triegel, einer der führenden Vertreter der Neuen Leipziger Schule, eint neben ihrer offensichtlichen handwerklichen Meisterschaft vor allem eine lebendige Lust am Fabulieren. Beide Künstler kreieren Bildwelten, in denen Versatzstücke der antiken Mythologie, der biblischen Heilsgeschichte und des kunst- und kulturhistorischen Fundus von Dante bis Bronzino aufgegriffen, neu kombiniert und interpretiert werden. Im Gewand einer vermeintlichen Altmeisterlichkeit verdichten sich ihre Bild inhalte und offenbaren ihre Zeitgenossenschaft, ja ihre »radikale Modernität«, wie Eduard Beaucamp es nennt.
Künstler*innen
Werner Tübke, Michael Triegel, Eduard Beaucamp
Herausgegeben von
Richard Hüttel (Hrsg.)
Beiträge von
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